Dirigenten
...bis Januar 2005 und ab Februar
2007
Stefan Weber, geb. am 28.09.1964 in Mettlach, stammt aus einer
sehr musikalischen Familie, in der die Musik im täglichen Leben eine
wichtige Rolle spielte. Bereits mit acht Jahren kam er als Trompeter zum
örtlichen Musikverein und besuchte die Musikschule in Merzig-Wadern. Von
1987 bis 1992 absolvierte er ein Studium an der Musikhochschule in
Saarbrücken im Hauptfach Trompete und Nebenfach Klavier. 1994 begann er ein
Studium am Konservatorium in Luxembourg bei Andrè Reichling, in den
Fächern Solfegé, Orchestrieren und Dirigieren, das er 1998 mit sehr
gutem Erfolg abgeschlossen hat. Dem folgte ein weiteres Studium an der
Musikhochschule in Groningen (Niederlande) bei Alex Schillings, das er im Jahr
2000 mit sehr gutem Erfolg abschließen konnte.
... von Januar 2005 bis Sommer 2006
Dr. phil. Eric Grandjean
Eric Grandjean geboren am 11.10.1969 begann seine musikalische Laufbahn im Alter
von 10 Jahren.
Er erhielt eine Ausbildung für Saxophon, Klarinette und Klavier.
Seit seinem 11. Lebensjahr spielte Eric Grandjean im Musikverein Ommersheim und
auch in verschiedenen Auswahlorchestern des Saarlandes.
1993 begann er in Saarbrücken mit dem Studium der Musiktheorie und
Musikwissenschaft, welches er mit seiner Promotion abschloss.
Seine Laufbahn als Dirigent begann Eric Grandjean im Jahre 1994 in der
Dirigentenausbildung des Bundes Saarländischer Musikvereine.
Danach wechselte er ans Konservatorium nach Basel, wo er bei Prof. Felix
Hauswirth studierte. Gleichzeitig begann er mit Privatunterricht bei Prof:
Maurice Hamers, heute Prof. für Direktion in Augsburg, den er bis dato
fortsetzt.
Er nahm an verschiedenen Meisterkursen und Wettbewerben teil, so bei Eugen
Corporon in Maastricht, Heinz Friesen in Trossingen, bei Frederik Fennell in
Luzern und später auch bei Pierre Kuijpers und Alex Schillings, sowie Jan
van der Roost.
Im Jahr 2000 erreichte er beim internationalen Dirigentenwettbewerb in Grenchen
Schweiz das Halbfinale unter 16 Teilnehmern.
...bis Dezember 1999
Der musikalische Werdegang von Thomas Becker gleicht in
Grundzügen jenen vieler Menschen, die Musik als Beruf ausüben oder
vielleicht als Berufung ansehen:
Über das erste Klavierspiel im Kindesalter, das Erkennen besonderer
Neigungen - Posaune - führte ihn der Weg über die fachliche Ausbildung
an verschiedenen Hochschulen hin zur musikalischen Berufsausübung:
Orchestermusik, Kirchenmusik, Blasmusik, Tanzmusik und Jazz, selbst die
Mitwirkung in Zirkusorchestern hat dazu beigetragen, dass sich Thomas Becker eine
große stilistisch fundierte Bandbreite musikalischer
Ausdrucksmöglichkeiten erarbeiten konnte.
Die durch diese Praxis erworbenen Kenntnisse sind der Grundstein zu seiner
heutigen Tätigkeit beim Polizeimusikkorps des Saarlandes.
Es entstanden mit der Zeit eine beträchtliche Anzahl von Arrangements
für die verschiedensten Besetzungen und nicht zuletzt Kompositionen für
Blasorchester, Sinfonieorchester und Chorwerke.
Sein Grundsatz: Nicht was, sondern wie man spielt, ist wichtig.
Am 22. Mai 2002 verstarb Hermann Kahlenbach, aktives
Ehrenmitglied im Musikverein Ommersheim.
Uns Musiker war er schon immer ein Begriff, sei es als erfolgreicher Dirigent der
Stadtkapelle Saarbrücken, als Komponist und Arrangeur und natürlich als
Posaunist im Rundfunksinfonieorchester Saarbrücken. Die Ausstrahlung, mit
der er es verstand seine Musiker zu motivieren, aber auch auf Fehler hinzuweisen,
war wohl einmalig. Wer unter ihm musizieren durfte, weiß was ich hiermit
sagen will.
Als Hermann Kahlenbach 1985 das Große Orchester im Musikverein Ommersheim
übernahm, begann zumindest für mich eine der aufregendsten und
lehrreichsten Zeiten meiner Laufbahn als Amateurmusiker. Die Stücke, die er
komponierte und arrangierte, waren mit Leben erfüllt und man konnte es in
den Gesichtern der Zuhörer ablesen, wie positiv sich die Musik
auswirkte.
Seinen Leitsatz "Die Leute hören nur das, was sie sehen!" lebte er auf der
Bühne vor. Es verging kaum eine Probe, in der nicht ein solcher Satz fiel,
der mir, und das geht vielen anderen Kollegen auch so, im Gedächtnis haften
blieb und der jederzeit wieder zum Vorschein kommt.
Nach 10 Jahren Dirigententätigkeit im Musikverein Ommersheim hatte Hermann
Kahlenbach kein Problem damit, sich in die Reihe zu setzen und mal gerade die
fehlende Stimme im Posaunensatz zu übernehmen.
So wie es seine Zeit erlaubte kam er zu uns in die Probe, und wenn der Dirigent
verhindert war sprang er gerne ein.
Die, die ihn gekannt haben wissen, dass er einfach gerne "dabei" war.
So entstand auch dieses Foto bei einer Fahrt des MVO im Frühjahr 2000.
Es wäre falsch zu behaupten, dass Hermann Kahlenbach ein Mensch ohne Ecken
und Kanten gewesen sei, er hatte welche, eben wie jeder von uns auch.
Für meinen Teil kann ich behaupten, dass er mein Musikerleben entscheident
mitgeprägt hat und ich bin mir sicher, dass es vielen anderen Musikern genau
so geht.
Robert Kettenbaum, Musikverein Ommersheim
...bis Sommer 1985
wurde am 16.04.1929 geboren.
Er hat den Musikverein Ommersheim wie kein anderer
geprägt.
Durch seine Pionierarbeit in der Jugendförderung schon Anfang der 50er Jahre
hat er dem Verein seinen Stempel aufgedrückt.
Auch wenn er heute nicht mehr im Musikverein Ommersheim aktiv tätig ist, so sind wir ihm für seine jahrzehnte lange Arbeit sehr dankbar.
Dass er lange Jahre das Amt des Musikdirektors im BSM inne hatte, zeigt, dass er
nicht nur auf Vereinsebene, sondern auch auf Bundesebene hervorragende Arbeit
geleistet hat.