Bayrische Blaskapelle
Diese Formation zählt etwa 25 Mitglieder.
Die Mädels und Jungs investieren neben den Proben und Auftritten im
Großen Orchester noch jede Menge Freizeit, um ihrem weiß-blauen Hobby
nachzugehen.
Damals bestand jedoch die Blaskapelle aus allen Orchestermitgliedern, da man noch
nicht über eine so große Zahl von Musikern wie heute verfügte.
Man wechselte einfach nur die Uniform, anschließend die Literatur und
spielte auf vielen Festen und Veranstaltungen.
In
den folgenden Jahren wurde je nach Bedarf musiziert. Als Dirigent fungierte
anfangs der jeweilige musikalische Leiter des Großen Orchesters.
In den siebziger Jahren waren kaum Tätigkeiten zu verzeichnen Als 1980 die
Freiwillige Feuerwehr Ommersheim auf dem Parkplatz der Saarpfalzhalle ein Fest
veranstaltete, taten sich interessierte Musiker zusammen und gestalteten einen
bayrischen Abend, und den mit großem Erfolg. Seit dieser Zeit ist dieses
Ensemble aus dem Musikverein Ommersheim nicht mehr wegzudenken, sei es wegen dem
finanziellen Aspekt oder der vielseitigen Verwendbarkeit. 1984 übernahm
Dr. Hans Bauer den Dirigentenstab von Bernd
Hoffmann und brachte neuen Wind in die Kapelle, mit Hermann
Kahlenbach stand von 1992-1995 sogar ein echter Profi dem Ensemble vor.
Karl-Werner Huy leitete die Blaskapelle von 1996 an und verlieh ihr mit seinem
Gesang eine besondere Note. Seit dem Jahr 2001 ist der "Alte" nun wieder
der "Neue". Dr. Hans Bauer führt wieder mit großem Engagement den
Dirigentenstab.
Nur der Bereitschaft und dem Idealismus jedes einzelnen ist zu verdanken,
daß sich diese Formation so lange gehalten hat.
Seit Anfang 2010 hat sich Dr. Hans Bauer, nach insgesamt
16 Jahren Dirigententätigkeit, von der Leitung der
Blaskapelle zurückgezogen. Er fühlt sich aber weiterhin für die
Zusammengehörigkeit veranwortlich und hat vor jedem Auftritt die unliebsame
Aufgabe, dafür zu sorgen, dass auch alle Positionen ordentlich besetzt sind.
Dafür kann man ihm eigentlich nicht genug danken.
Der neue Mann an der musikalischen Front heißt Karl-Heinz Schmitt, in einschlägigen Kreisen aber eher als "Gipser" bekannt! Dieser Ausdruck hat nun mal gar nichts mit seinem musikalischem Können zu tun, auf der Posaune ist er nämlich "mit allen Wassern gewaschen". Und da wir wissen, dass sich Posaunisten sehr gut als Dirigenten anstellen, freuen wir uns auf die nächsten Jahre.
